M-Parking in Wien

Mobile Anwendung, Eingabeformat, Syntax, Handyparken, Handy parken

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Nett, dass das mobile Parkticket (per SMS) in Wien und einigen anderen Städten in Österreich überhaupt funktioniert. Leider gibts aber doch einige Tücken bei der Eingabe. Was ich nicht versteh, dass das System wirklich nur ein einziges Eingabeformat akzeptiert. Ich muss jedesmal überlegen, wie das funktioniert, wenn ich ein Ticket für ein anderes Fahrzeug löse. Dann muss man nämlich ein Rufzeichen direkt vor das Kennzeichen stellen. Das System sollte doch von sich aus erkennen können, was ein Kennzeichen ist und was die Parkdauer (Hinweis: Einführen in das Programmieren 1 besuchen).

Oder man möchte ein Ticket lösen, das zu einer bestimmten Zeit beginnen soll: dann muss immer die Parkdauer vor der Uhrzeit des Parkbeginns eingegeben werde. Ich versteh nicht, warum hier nicht eine beliebige Reihenfolge denkbar ist.

Man könnte aber natürlich bösartig vermuten, dass so die Provider mehr SMS-Geld kassieren, das System schickt dann ja eine Fehlermeldung, die aber niemals einen Hinweis liefert, welches Format erwartet wird, also weiter probieren, noch eine SMS und noch eine …

So finden Sie uns

Es gibt keine Website ohne Fehler und (fast?) keine Webexperience ohne Frustrationen. Ein Freund schickt mir den Namen eines Cafe-Hauses, wo wir uns treffen: „Café Prückel“. Ich finde es sofort über Google und möchte dann wissen, wie ich hinfinde und es ist kaum zu glauben, schon lande ich in einem Usability Problem. Dabei würde man doch denken, dass der Standort eine der wichtigsten Infos bei einem Cafe ist. „Kontakt“ passt nicht so richtig, ich will ja nicht mit dem Cafehaus in Kontakt treten, sondern es besuchen. Ich hätte sowas wie „Hier finden Sie uns“ in der Hauptnavigation erwartet. Schließlich habe es dann doch noch gefunden. Und dann noch der Stadtplan: zwar originell, aber lässt einen herumraten, wo das jetzt genau ist ..

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Gute Beispiele ..

Beinahe hätte ich vergessen, eine Kategorie für „Gute Beispiele“ vorzusehen.

Die findet man leider schwer, weil man sie gar nicht wahrnimmt. Usability ist ein Hygienefaktor: das fällt erst auf, wenn es fehlt.

Also hier ein Beispiel aus einer meiner Vorlesungen: (ich weiß nicht mehr von welcher Website) – ein gutes Beispiel, weil hier für einen Ablauf ein Fortschrittsanzeiger verwendet wird, der dem User zeigt:

  • Woher komme ich?
  • Wo bin ich?
  • Was kann ich hier tun?
  • Wie komme ich hier wieder weg?

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