Feedback zu Vertragsabschlüssen

Hier ein Beispiel für mangelndes Feedback bei Vertragsabschlüssen, wie es von Usern bei Usability Tests oft bemängelt wird: Ich habe bei Telering zusätzlich zu meinem Vertrag ein Datenpaket bestellt, heisst dort „Voll.Net“ .

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Das wird kein User verstehen. Ich brauchte 2 Telefonate, um erst herauszufinden, wie die Option heisst und dann nochmal nachzufragen, was das Kleingedruckte bedeutet. Wenn man es dann bestellt bekommt man die höchst sparsame Mitteilung „Änderung wurde erfolgreich übermittelt“

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– Stellt sich für mich jetzt wieder die Frage: Ab WANN verfüge ich denn nun über das Datenpaket? Ab heute, ab nächstem Monat?? Schon wieder anrufen nötig …

Website des Bundesministeriums für Finanzen

Hier ein Zitat, die Website des Bundesministeriums für Finanzen betreffend:

„Ich versuche gerade bei bmf.gv.at herauszufinden, wie viel Zoll ich für ein Paket aus den USA zahlen muss. Das ist dort aber vollkommen unmöglich herauszufinden.
 
Zudem gibt es ein „wunderbares“ Menü, passend für den Usability Blog:
https://www.bmf.gv.at/zoll/_start.htm
 
Fährt man mit der Maus über das Menü oben, so klappt ein Untermenü auf. Ab „Zoll“ klappt das Menü aber nach links auf (obwohl rechts genügend Platz wäre). Zudem ist das zweite Untermenü nahezu nicht mit der Maus zu erreichen ohne das das Menü wieder zuklappt ;-)“
 

Usability von Newslettern

hier etwas zu Usability von Newslettern:
Bei diesem Newsletter sehe ich auf einen Blick nur den immer gleichen Header und ein Werbebanner, aber keinen einzigen Hinweis auf den Inhalt. Wenn ich keine Zeit habe, lösche ich ihn daher sofort, ich nehme mir nicht extra Zeit, um nach unten zu scrollen. Der Designer hatte offensichtlich einen großen Bildschirm. Beim Design von Newslettern muss man eben mit vielen Email-Clients und Einstellungen testen.

Installation von Office


Hier eine Darstellung zur Auswahl von Komponenten bei der Installation von Office.

Ich würde erwarten, dass ich mit einem Klick „Publisher“ etc. an oder abwählen kann.

Ich kann aber nur auf das Kästchen klicken. Und was bedeuten grau und weiß – ist „grau“ bereits vor-ausgewählt? oder ist weiß vor-ausgewählt?

Klick auf das Kästchen öffnet dann den Tree – mit völlig unverständlichen Auswahlmöglichkeiten.
Ich musste meinen Kollegen fragen, wie ich eine Option ab-wähle. Das Geheimnis: man muss „nicht verfügbar“ auswählen. Erstaunlich! Hier müsste doch eigentlich ein Zeitwort verwendet werden, wie „installieren“ – schließlich wird eine Aktivität gestartet. Was die anderen drei Punkte bedeuten, weiß ich bis jetzt nicht.


	

rätselhafte Warenwirtschaftssoftware

Irgendwie verstehe ich diese Tabelle nicht. Es geht um die Funktionen einer Warenwirtschaftssoftware („SelectLine“ – http://www.warenwirtschaft.co.at/).

Mal abgesehen davon, dass man „Standard“ nicht mit „t“ hinten schreibt (da wollen wir nicht so kleinlich sein) – aber für mich ist es nicht logisch, dass diese „Standard“-Version der Software anscheinend MEHR Funktionen hat als die Platin oder Diamond-Version.

Wie ist diese Übersicht gemeint?


	

gleiche Scrollbars – andere Bedeutung

Hier wieder ein Zitat:
„Mich stört die Inkonsistenz der Scrollbars in Word und Powerpoint:
Mit dem Knopf mit den beiden nach unten gerichteten Pfeilen blättert man
in Powerpoint eine Seite weiter.
In Word dagegen setzt man die Suche fort. Wenn man beide Programme
intensiv nutzt ist das schon recht verwirrend.“

Auswahl von Hotels in einer Google-Map

Zitat von Usability- Expertin Dr. Martina Manhartsberger:

„Für welche Inhalte und Services sich User registrieren sollen ist auf
vielen Websites ein heiß diskutiertes Thema. In Usability Tests erleben wir immer wieder, dass User sich nur ungern registrieren – sie haben wenig Zeit und möchten sofort zum Inhalt. Ein Registrierungsschritt kann eine Barriere darstellen, die User abschreckt und dazu bringt, die Site zu verlassen. User registrieren sich im Allgemeinen nur dann, wenn für sie klar ist, was der Nutzen ist.“

Hier ein Beispiel, wo die Registrierung die User eher abschrecken wird:
Auswahl von Hotels in einer Google-Map:

 

Kundenbereich Inode, Rufumleitung:


Hier passt der Workflow nicht:

Ich stellt hier ZUERST ein, wo ich den Anruf hinleite und ZUM SCHLUSS stelle ich ein, OB ich ihn ÜBERHAUPT umleite.

Empfehlung:

Das müsste gerade umgekehrt sein. Ziel und Art der Rufumleitung sind ja vom Status abhängig – d.h. die sollten eingerückt und ev. auch ausgegraut sein, wenn die Rufumleitung nicht aktiv ist.

KSV – Gläubigerschutzverband: www.ksv.at

beim Anfrage-Formular muss man sich entscheiden, an welche Abteilung (GmbH) die Anfrage gehen soll (siehe Screenshot):

Das ist eine sehr organisations-zentrierte Sicht, dem User ist ja
egal, wie die GmbH heißt.
–> Ein Verbesserungsvorschlag: die GmbH Bezeichnungen weglassen.
Auch der Rest ist nicht ganz klar: z.B. bei Mitgliedschaft: geht es hier „nur“ um die Mitgliedschaft bei „Kreditschutzverband von 1870“ – bin ich dann bei „KSV1870 Information GmbH“ wohl NICHT Mitglied und erhalte daher auch keine rabattierten Wirtschaftsauskünfte?