Auch Microsoft verbessert die Usability!

So recht klappen will es aber trotzdem nicht.

Erst kürzlich fragt mich Windows Vista, ob ich nicht ein wenig mithelfen möchte. Normalerweise bin ich sehr skeptisch gegenüber solchen System-Meldungen, aber das weiß auch Microsoft. Um mich doch positiv zu stimmen war der OK-Button von vornherein ausgegraut. Erst wenn man sich für die Teilnahme entscheidet, erhält das OK seine Funktion. Ihr ahnt es schon: Jetzt wieder auf „nicht teilnehmen“ und der Button bleibt drückbar – geschafft!

*schwitz*

microsoft-usability-kopie

Informationsarchitektur beim Finanzamt (FinanzOnline):

Unter „DataBox“, „Admin“, „Extern“ und „Info“ werden sich die User
nichts vorstellen können.

finanzamt_klein
Eine so wichtige Info wie die Zahlungsübersicht der Einkommensteuer findet sich unter „Extern“ -> ?.
Da wurde sicher nie ein Usability Test gemacht. Die DIN-Normen
verlangen ja auch nach Erwartungskonformität. In diesem User Interface wohl kaum gegeben.

Feedback zu Vertragsabschlüssen

Hier ein Beispiel für mangelndes Feedback bei Vertragsabschlüssen, wie es von Usern bei Usability Tests oft bemängelt wird: Ich habe bei Telering zusätzlich zu meinem Vertrag ein Datenpaket bestellt, heisst dort „Voll.Net“ .

telering11

Das wird kein User verstehen. Ich brauchte 2 Telefonate, um erst herauszufinden, wie die Option heisst und dann nochmal nachzufragen, was das Kleingedruckte bedeutet. Wenn man es dann bestellt bekommt man die höchst sparsame Mitteilung „Änderung wurde erfolgreich übermittelt“

telering3

– Stellt sich für mich jetzt wieder die Frage: Ab WANN verfüge ich denn nun über das Datenpaket? Ab heute, ab nächstem Monat?? Schon wieder anrufen nötig …

Mock-Up Beispiel an der Bildbearbeitungssoftware Photoshop

So würde Photoshop in echt aussehen.

Künstler bauen mit Akribie das Programmfenster der Bildbearbeitungssoftware nach, so wie Photoshop aussehen würde, wenn es aus natürlichen Materialien bestünde.

siehe: http://derstandard.at/?url=/?id=1226067159022

mockup-von-photoshop

Hinweis von Andreas Holzinger aus der Ak-hci-ue Mailing List
Ak-hci-ue@ocg.at
http://www.ocg.at/mailman/listinfo/ak-hci-ue

Interview mit Aza Raskin von Mozilla Labs und Artikel auf golem.de zum User Interface von Firefox

Mozillas Browser soll humaner werden, am besten soll das Interface ganz verschwinden. So beschreibt Aza Raskin, der seit Anfang 2008 „Head of User Experience“ bei Mozilla Labs ist, das Ziel seiner Arbeit. „Menschen fürchten sich oft vor Veränderungen“, sagt Raskin im Gespräch mit Golem.de, aber nur was anders ist, könne auch besser sein.

Aza Raskin ist 24 Jahre alt und knüpft an die Arbeit seines 2005 verstorbenen Vaters Jef Raskin an. Der gilt als Vater des Mac und arbeitete schon daran, die Schnittstelle zwischen Mensch und Computer humaner zu machen. Der Sohn hielt mit zehn Jahren seinen ersten Vortrag zum Thema User Interface, mit 21 Jahren gründete er mit Freunden die Firma Humanized, zwei Jahre später Songza, um zu demonstrieren, wie eine „menschliche Benutzerschnittstelle“ („human interface“) für Musik aussehen kann.

Video: Aza Raskin – Humanes Interface-Design (englisch)

Hier kann man weiterlesen auf golem.de.

Jef Raskins Buch

Jef Raskins Buch:
The Humane Interface. New Directions for Designing Interactive Systems.

Interview mit Aza Raskin von Mozilla Labs und Artikel auf golem.de zum User Interface von Firefox

Mozillas Browser soll humaner werden, am besten soll das Interface ganz verschwinden. So beschreibt Aza Raskin, der seit Anfang 2008 „Head of User Experience“ bei Mozilla Labs ist, das Ziel seiner Arbeit. „Menschen fürchten sich oft vor Veränderungen“, sagt Raskin im Gespräch mit Golem.de, aber nur was anders ist, könne auch besser sein.

Aza Raskin ist 24 Jahre alt und knüpft an die Arbeit seines 2005 verstorbenen Vaters Jef Raskin an. Der gilt als Vater des Mac und arbeitete schon daran, die Schnittstelle zwischen Mensch und Computer humaner zu machen. Der Sohn hielt mit zehn Jahren seinen ersten Vortrag zum Thema User Interface, mit 21 Jahren gründete er mit Freunden die Firma Humanized, zwei Jahre später Songza, um zu demonstrieren, wie eine „menschliche Benutzerschnittstelle“ („human interface“) für Musik aussehen kann.

Video: Aza Raskin – Humanes Interface-Design (englisch)

Hier kann man weiterlesen auf golem.de.

Jef Raskins Buch

Jef Raskins Buch:
The Humane Interface. New Directions for Designing Interactive Systems.

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